Gesellschaftliche Konflikte
 

Der „eigenbrötlerische Verliebte“

Ein Kritiker ohne Kommunikation: Seine übermäßigen Kritiken an einem erfolglosen Dichter lösen Konflikte aus, die bis hin zum Gerichtsverfahren gegen Alceste führen. Die Oberflächlichkeit der Gesellschaft wird anhand von Schmeicheleien und Gesprächen ohne Aussagekraft dargestellt, zum Leidwesen Alcestes, der nach Antworten auf seine Fragen zum Sinn des Lebens sucht. Mit seinem Verhalten stößt er an die Grenzen der Gesellschaft, da er sich nicht an die moralischen Grundsätze der Kommunikation hält. Er nimmt sich als Maß aller Dinge und setzt sich so bewusst als Opposition zur vorherrschenden gesellschaftlichen Strömung. So provoziert er seinen Ausschluss aus der Gesellschaft. Alceste ist nicht der Einzige: Auch Celimène muss sich mit der oberflächlichen Gesellschaft auseinandersetzen. Egal ob Arsinoés belehrendes Verhalten oder die Kontrolle und Unbeherrschtheit ihres Verehres Alceste.

 

   
       


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